Um genug Power für den Alltagswahnsinn zu haben, müssen Mamas gut für sich selbst sorgen. Warum Selbstliebe so wichtig ist und wie sich gesunder Egoismus in ein Leben mit Kind integrieren lässt.

„Erst kommen die Kids, dann komme ich!“ Kennt ihr, oder? Kritisch wird es allerdings, wenn neben der Liebe zu euren Kindern keine mehr für euch selbst übrig bleibt. Damit ihr ausreichend Energie habt, den Minis mit Geduld und Aufmerksamkeit zu begegnen, müsst ihr euren Kraftspeicher regelmäßig auffüllen. Indem ihr euch selbst Gutes tut! Sollte nach einer Nacht mit Schluckspecht an der Brust der Jieper auf die Schokotorte kommen (und ihr nicht mal eine Gabelspitze davon abgeben wollen): Gönnt euch! Huscht für eine Stunde ins Café! ALLEINE! Wenn das bedeutet, dass währenddessen jemand anderes den Nachwuchs hütet, ist das keine überzogene Selbstliebe, sondern gesunder Egoismus, der neue Power geben kann. Es ist wichtig, sich Zeit für sich zu nehmen. Hier ein paar Tipps, wie gesunder Egoismus im Alltag mit Kind(ern) gelingen kann:

1. Fragt euch: „Was brauche ich?“!

Schokotorte futtern, Sport machen oder eine schnelle Folge „Sex and the City“ zum Runterkommen, bevor die Kinder ins Bett gebracht werden: Wie muss der Tag aussehen, damit ihr euch wohl fühlt? Was könnt ihr dazu beitragen? Um gut für sich selbst sorgen zu können, ist es wichtig, regelmäßig einen Gefühlscheck durchzuführen und sich darüber klar zu werden, was die eigenen Bedürfnisse sind.

2. Teilt eure Bedürfnisse!

Hofft nicht darauf, dass eure Wünsche irgendwann schon von irgendwem gesehen und erfüllt werden. Liegen die Dinge erstmal auf dem Tisch, können mit den Lieben Lösungen besprochen und feste Deals ausgehandelt werden. Ihr kippt jeden Morgen um 6 Uhr mit Augenringen aus dem Bett, um den Kids Frühstück zu machen? Den Superwoman-Titel habt ihr euch damit auf jeden Fall verdient! On Top aber vielleicht auch, jeden Sonntag bis 10 Uhr im Bett liegen zu dürfen, während Superman das Morgenprogramm alleine wuppt.

3. Fordert Unterstützung ein!

Ob Partner oder Partnerin, Freunde oder Familie: Sie alle können zu kleinen Heinzelmännchen im Alltagswahnsinn werden. Die befreundete Nachbarin bietet schon seit Monaten an, euch beim Wohnungschrubben zur Hand zu gehen? Super! Nehmt Angebote, die euch Zeit schenken, an. So platt es klingt, aber zwischenmenschliche Beziehungen profitieren von einem Geben und Nehmen. Wenn eine Person immer nur gibt, überfordert sie sich am Ende heillos. Damit ist niemandem geholfen. Bittet andere um Hilfe – am besten bevor nichts mehr geht!

4. Traut euch, auch mal „Nein“ zu sagen!

Lasst euch kein schlechtes Gewissen einreden, wenn ihr ein Date mit Freunden ausschlagt, um stattdessen Me-Time in der Saune zu verbringen. Ihr wisst selbst am besten, was euch guttut. Sich hin und wieder auszuklinken, wenn man ansonsten immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme der Liebsten hat, ist völlig okay. Und jetzt: Pläne schmieden!