Frau auf Sofa mit Decke über dem Kopf

Vielen Mamas fällt es schwer abzuschalten, mal Pause zu machen, alle Fünfe gerade sein zu lassen und sich nicht rund um die Uhr für alles rund um Kinder und Haushalt verantwortlich zu fühlen. Ein paar Tipps, wie das gelingen kann.

Was müsste man als Mutter eigentlich tun, um mal richtig frei zu haben? Und wir reden hier nicht von zwei Stunden Dinner mit einer Freundin nachdem die Kinder im Bett sind. Sondern so richtig frei. Mal einen ganzen Tag lang, vielleicht sogar länger. Sicher, es hängt an der eigenen Verantwortung und der Fähigkeit, auch mal loszulassen. Aber im Grunde kennen das doch alle Mütter: Gerade hat man sich mal kurz hingesetzt und eine Zeitschrift in die Hand genommen, zupft doch wieder jemand am Rockzipfel und nölt: „Maaaama!“, braucht etwas zu trinken, will puzzeln oder Duplo spielen. Und dann wäre da ja noch der Wäscheberg, der einen vorwurfsvoll anstarrt und das Abendessen, das vorbereitet werden muss. Einkauf schon erledigt? Eben. Puh. Jetzt ist mal höchste Zeit für ein richtiges Mama Timeout!

Wer eine Auszeit braucht, muss sie einfordern

Und wie funktioniert das, mal freinehmen? Einfach machen. Wichtig, um wirklich Zeit für sich in Anspruch nehmen zu können ist: es für sich einfordern! Gesteht euch ein, dass ihr eine Pause braucht und sagt das auch. Schließlich muss auch Mama mal die Beine hochlegen. Und dann: Rausgehen! Sich mit Freundinnen treffen oder auch einfach mal einen Samstag lang ganz alleine durch Cafés und Geschäfte bummeln. Oder ihr bucht euch mit der besten Freundin eine Behandlung in einem Spa mit absolutem Handyverbot. Ihr traut euch nicht? Einfach mal machen, zuerst ist es komisch, dass da niemand „Maaaama!“ ruft, aber ihr werdet die Ruhe genießen! 

Der Haushalt ist heute nicht euer Job

Ihr mögt es lieber, euch mal zuhause ein paar Stunden zu lümmeln? Erst in die Badewanne, dann mit dem neuesten Schmöker aufs Sofa kuscheln? Schickt Papa und die Kids raus, und zwar nicht nur für popelige zwei Stunden auf den Spielplatz, sondern am besten den ganzen Tag in den Zoo oder zu den Großeltern. Den Haushalt lasst ihr in der Zeit aber mal schön liegen – das ist heute nicht eure Aufgabe! Und auch um das Abendessen wird sich heute nicht gekümmert: Papa geht mit den Kids Pizza essen und für euch gibt es Lieferdienst!

Jeder darf mal Pause machen, auch Mamas

Und eine Pause zu machen bedeutet schließlich nicht, dass man seine Kinder nicht liebt. Wer auf sich und seine Bedürfnisse achtet und diese dann auch äußern und einfordern kann, gibt seinen Kindern etwas Wichtiges mit: Es ist ok, mal nicht mehr zu können und eine Pause für sich zu nehmen. Jeder darf das, auch Mamas.

Kleine Ruhe-Rituale helfen im Alltag:

Übrigens: Oft reichen schon kleine Rituale, um dem Alltag den Stress zu nehmen. Erwiesenermaßen sind die Phasen zwischen Büro und Kindern, Job und Urlaub am stressigsten. Hier kleine Ruhe-Rituale einzuführen und mehr Zeit einzuplanen, kann schon helfen, um gelassener durch den Alltag zu gehen. Im Auto oder im Bus auf dem Weg vom Büro in den Kindergarten die Musik einmal richtig aufdrehen oder vielleicht ab und an ein paar Minuten früher Schluss machen und auf einen Abstecher ins Lieblingscafé gehen, bevor es wieder zu Kind und Kegel geht. Dann erträgt man auch das „Maaaama!“ wieder viel besser 😉